Jenny W. Gregor

Libretto & Dramaturgie

Ausgewählte Projekte

Dein war mein ganzes Herz

Auftragswerk für das Lehár Festival Bad Ischl zum 150. Geburtstag des Komponisten Franz Lehár. 

Die Uraufführung DEIN WAR MEIN GANZES HERZ von Jenny W. Gregor zählt bis heute zu den erfolgreichsten Produktionen des Lehár Festivals Bad Ischl. Das Libretto erzählt die Lebensgeschichte Franz Lehárs überwiegend mit Originalzitaten des Komponisten und verbindet dessen Worte mit seinen berühmten Melodien wie u.a. "Lippen schweigen" oder "Immer nur lächeln", aber auch mit musikalischen Raritäten aus seiner Oper KUKUŠKA (TATJANA) oder der Tondichtung FIEBER.

Die Kronenzeitung berichtete über ein "bewegendes Bühnenereignis", denn die Uraufführung "spiegelt mit Schauspiel und Musik das Leben von Franz Lehár facettenreich wider." Laut den Oberöstereichischen Nachrichten "spannt sich analog zur Biografie ein feiner musikalischer Bogen vom Prélude des ersten Bühnenwerks [...] bis hin zum vorletzten Werk, das den Abend mit dem doch nachdenklich sinnierenden Wolgalied eindrücklich enden lässt." Entsprechend lautet das Fazit des Kritikers: "Ein überzeugender Abend, der das Problem des meist nur seltenen Übereinstimmens von Genie und Person eindrücklich artikuliert."

Franz Lehár: Die lustige Witwe

Neufassung als Revue-Operette nach historischem Vorbild von Eric Charell für die Oper Dortmund

In der musikalische Bearbeitung von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger präsentierte die Oper Dortmund die Erstaufführung der von Jenny W. Gregor in Koproduktion mit dem Regisseur Thomas Enzinger erarbeiteten Revue-Fassung von Lehárs DIE LUSTIGE WITWE nach den Gesangstexten der Charell-Inszenierung aus den 1920er Jahren. Die Ruhr Nachrichten berichten: "Dem Theater ist mit dieser ‚Lustigen Witwe‘ ein Coup gelungen, [...] das Premierenpublikum feierte sie mit Ovationen." Auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) lobt die Fassung: "Vorwärtsdrang und Leichtigkeit bestimmen den dreistündigen Abend. [...] Begeisterter Beifall für eine brillant ausgeführte Produktion mit Unterhaltungswert."

Laut dem Fachmagazin Opernglas wurde mit der Fassung "eine bunte, temporeiche Revue-Operette geschaffen" und diesen "Revue-Charakter unterstreicht die neu erfundene Figur des Adán, der als eine Art Conférencier durch den Abend führt [...]. Lustig sind die Dialoge." Als Fazit formuliert der Kritiker: "Eine wirklich unterhaltsame und bedingungslos empfehlenswerte Show!“

Sissi in Concert

Auftragswerk für das Lehár Festival Bad Ischl zum 80. Geburtstag der Schauspielerin Romy Schneider.

In der Rolle der jungen Kaiserin Elisabeth von Österreich gelang Romy Schneider 1955 der Durchbruch im Filmbusiness. Mit SISSI IN CONCERT setzt das Lehár Festival Ernst Marischkas Film-Trilogie ein einzigartiges Denkmal, das weit mehr ist als nur ein Konzert. 

Wie von der Presse berichtet wurde, hat Jenny W. Gregor für das Multimedia-Konzert-Event "tief in den Wiener-Archiven gegraben und gar Erstaunliches zu Tage gefördert", u.a. Korrespondenzen des Produzenten, Regisseurs und Drehbuchautors Ernst Marischka, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. So erarbeitete sie ein Libretto zur Entstehungsgeschichte der Filme, dieses wurde von der Filmmusik umrahmt, die der Wiener Komponisten Paul Hertel teilweise neu arrangiert und zu einer kompakten Suite zusammengestellt hat. Ein Videokünstler entwickelte für die Produktion eine Animation aus Filmausschnitten der drei Sissi-Filme und dem dazugehörigen Making-Of. Das Publikum und die Presse zeigten sich begeistert.

"Auch so geht Operette.
In dem Fall: Mit der Zeit."

Der ORF über  Offenbachs OPHEUS IN DER UNTERWELT 
in der Spielfassung von Jenny W. Gregor

Paul Abraham: Die Blume von Hawaii

Spielfassung für die Oper Dortmund und das Lehár Festival Bad Ischl

BR-Klassik zeichnete Abrahams DIE BLUME VON HAWAII beim Lehár Festival Bad Ischl als beste Operetten-Produktion der Spielzeit 2018/19 im gesamten deutschsprachigen Raum aus. Ausschlaggebend dafür war u.a. die auf der Spielfassung der Dramaturgin Jenny W. Gregor basierende Inszenierung des Intendanten Thomas Enzinger, denn beides beweist, "dass die Operette eine lebendige und zeitgemäße Theaterform ist." 

In dieser in Deutschland und Österreich erstaufgeführten bühnenpraktischen Rekonstruktion von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn wird im Libretto, dass Jenny W. Gregor gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Enzinger erarbeitet hat, die Geschichte der Operettenfiguren mit der Biografie Paul Abrahams verflochten. BR-Klassik würdigt: "Verblüffend, wie die Rahmenhandlung rund um die letzten Lebensjahre des Komponisten in der Psychiatrie mit der eigentlichen Handlung der Operette verwoben wird. Das kann leicht danebengehen, ging hier aber total auf." Auch die Salzburger Nachrichten loben die "berührende Meta-Ebene [...]. Ein Brückenschlag zur Gegenwart drängt sich unweigerlich auf. Das Publikum dankte mit minutenlang anhaltendem Applaus."

Franz Lehár: Der Sterngucker

Preisgekrönte Spielfassung für eine halbszenische Produktion des Lehár Festivals Bad Ischl

Die Lehár-Operette DER STERNGUCKER ist eine Rarität, die im deutschsprachigen Raum nicht mehr auf den Spielplänen zu finden war. Jenny W. Gregor hat sich dem Werk angenommen und eine kompakte Spielfassung geschrieben, die nicht nur das Publikum begeisterte, sondern auch die Presse.

BR-Klassik titelte "Astronomischer Operetten-Parsifal", vergab die Auszeichnung für die beste deutschsprachige Operettenproduktion des Monats August 2024 und begründete: "Für das Lehár Festival hat Dramaturgin Jenny Gregor jetzt eine eigene, sehr pointierte Fassung geschrieben, in der sie zum Glück auch das freche "Duetto Comico Bambolina!" aus der italienischen Version "La danza delle libellule" eingebaut hat." Auch das Fachmagazin Opernwelt hob die Spielfassung von Jenny W. Gregor hervor, diese stellt "eine spielerische Distanz zum Stück her, die halbszenisch besser funktioniert als vieles, was man in Sachen Operetten-Dekonstruktion auf deutschsprachigen Bühnen oft genug vollszenisch vorgesetzt bekommt."

Emmerich Kálmán: Gräfin Mariza

Spielfassung u.a. für die Volksoper Wien und das Hessische Staatstheater Wiesbaden

Das Wiener Publikum zeigte sich begeistert von der Fassung, die Jenny W. Gregor gemeinsam mit Thomas Enzinger für dessen zweite Inszenierung an der Volksoper erarbeitet hat. Der Standard proklamierte "Applaus für einen sicheren Volksopernhit." Der Kurier meint: "Diese Mariza kann sich sehen lassen" und begründete dies damit, dass die Fassung "die Liebesgeschichte zwischen dem verarmten Grafen Tassilo und der reichen, snobistischen Gräfin Mariza dezent in die Moderne holt."

Auf der gleichen Fassung beruhte eine Inszenierung der GRÄFIN MARIZA in Wiesbaden, die Frankfurter Rundschau berichtete dazu über eine "kapitale Operettenproduktion" am dortigen Staatstheater und BR-Klassik kürte selbige zur besten deutschsprachigen Operettenproduktion des Monats Oktober 2019. 

Auch an der Oper Dortmund bildete die Spielfassung die Grundlage der dortigen Produktion. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung lobt das "Vergnügen", die Fassung präsentiert "eine Art Theater, das dem Stammpublikum einfach nur einen schönen Abend schenken will. Wenig ist das in diesen Zeiten nicht."

Eine halbszenische Spielfassung, die "besser funktioniert als vieles, was man [...] auf deutschsprachigen Bühnen oft genug vollszenisch vorgesetzt bekommt."

Das Fachmagazin Opernwelt über  Lehárs DER STERNGUCKER 
in der Spielfassung von Jenny W. Gregor

Jenny W. Gregor - Copyright: Stephan Huger (Fotostudio Huger)

Über Jenny W. Gregor

Die gebürtige Deutsche lebt und arbeitet in Wien und in Bad Ischl und ist seit 25 Jahren im Sprech- und Musiktheater tätig. Sie studierte Philosophie und skandinavische Literaturwissenschaft und verwirklichte parallel dazu eigene Inszenierungen und Uraufführungen. Seit ihrem Studienabschluss wirkt sie als Librettistin, Übersetzerin und Dramaturgin.

Für diverse Opernhäuser und Festspiele in Deutschland und Österreich (u.a. Volksoper Wien, Landestheater Linz, Opernhaus Dortmund, Staatsoper Nürnberg) erarbeitete sie zahlreiche Operetten-Spielfassungen und Uraufführungen. Als Übersetzerin überträgt sie Theatertexte aus dem Englischen, dem Dänischen, dem Schwedischen und dem Norwegischen in die deutsche Sprache.

Seit 2017 ist Jenny W. Gregor außerdem als Dramaturgin für das Lehár Festival Bad Ischl tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit unterrichtete sie in den vergangenen Jahren mehrfach an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Für ihre Arbeit wurde Jenny W. Gregor mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Operettenpreis des BR Klassik, zuletzt für Lehárs DER STERNGUCKER mit der Begründung: "Überzeugend ist die für das Lehár Festival jetzt eigens geschriebene, sehr pointierte Fassung von Chefdramaturgin Jenny Gregor."

Mit ihrem besonderen Gespür für das Genre Operette begeistert Jenny W. Gregor nicht nur das Publikum, sondern überzeugt auch immer wieder die Kritiker. Der ORF resümierte z.B. im Sommer 2025 zu ihrer Fassung von Offenbachs ORPHEUS IN DER UNTERWELT mit den Worten "Auch so geht Operette. In dem Fall: Mit der Zeit." 

Großen Erfolg feierte Jenny W. Gregors DEIN WAR MEIN GANZES HERZ über das Leben Franz Lehárs (Auftragswerk des Lehár Festivals zum 150. Geburtstag des Komponisten). Die Kronenzeitung sprach von einer "eindrucksvollen Uraufführung", die Oberösterreichische Nachrichten würdigte die Produktion als "Ischler Pendant zum Jedermann".

Kontakt

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E-mail: info@jwgregor.com

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